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Eine "tentative" Erklärung.

Nach einer Woche in der mit Dreck und Staub geschwängerten Luft in UB, konnten wir unsere Lungen im wunderschönen Terelj NP endlich wieder mit Frischluft verwöhnen.

Nach euphorischem Start wurden wir auf der kinderchirurgischen Station heute wieder auf den Boden der Tatsachen geworfen. Auch 2 Tage postoperativ zeigte sich der erstangelegte Fettweisgips leider zerfliessend feucht und gefährlich beweglich.

Viel Ehre - viel Verantwortung? Heute früh standen unmittelbar hintereinander eine Besprechung mit dem Generalkonsul der Schweiz in Ulaanbaatar und der stellvertretenden Gesundheitsministerin statt. Erwartungsgemäss verlief das CH-Treffen absolut programm- und termingemäss.

Begonnen hat der Tag eher frustrierend.

...wie wahr!

(Unser unverbesserlicher, hier etwas nonchalanter Raoul beim übermitteln unseres credos.)

Beachte den Text auf dem slide: ein wort, und dazu das wichtigste ist auf der Reise abhanden gekommen: not, ultrasound not...

Nach holprigem Tagesbeginn und ausgiebigem Frühstück wurden wir durch die überpünktliche mongolische Delegation zur wohlersehnten Arbeitsstätte gefahren. Selbst das UB-quitäre Verkehrschaos vermochte nicht den ersten orthopädischen Eingriff unserer Mission zu verhindern.

Die Interessenskonflikte hier in der Mongolei haben sich leider nicht verändert. Weiterhin werden uns täglich Babies in Zaum und Lederzeug präsentiert mit einem Bündel von Röntgenbildern und Medikamenten für die Förderung der Hüftreifung. Soweit ok.

Kein Kongress, kein Symposium - nein! Ein Seminar hat heute stattgefunden. Für radiologisch interessierte oder tätige Mediziner in der Kindermedizin haben wir heute viele Vorträge gehalten. Wir referierten in englischer, Dolmetscher übersetzten in mongolische Sprache.

Computer-Viren sind überall, vorallem in der Mongolei! Unser Tulga schützt sich mit entsprechender "steriler" Aufmachung. Nach seiner längeren Anstrengung zum Entscheid: "this computer is quasi dead!"

So gefährlich ist es bei uns...

Хуудаснууд