The end of the beginning

Am letzten Tag ging es mongolisch turbulent zu und her. Zuerst Flug von der Gobi nach UB. Dann Sitzung mit dem Gesundheitsminister und offizielle Unterzeichnung des Memorandum of understanding. Darin verpflichten sich beide Seiten, SMOPP und der Mongolische Staat zu weitreichenden Massnahmen zu weiteren Zusammenarbeit. Es werden von mongolischer Seite Stellen geschaffen, die Import-Zollbelastung fallen gelassen und vieles andere mehr. Mit anderen Worten, der Realisierung des screenings der Hüftdysplasie und faktisch die Elimination des Leidens kann nicht nur fortgesetzt werden, sondern erhält einen gesetzlichen Rahmen mit gegenseitigen Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen. 

Zusammen mit den Kinderorthopäden, die die lokalen Kinderchirurgen ausgebildet haben, können nun auch die letzten Hüften, die konservativ mit der Spreizhose nicht genügend behandelt werden können (Typ 4 Hüften), operativ saniert werden. Da die Chirurgen zudem alle behandelten Kinder durch regelmässige Nachkontrollen im Verlauf begleiten und auch eine prospektive Studie starten werden, ist auch diesbezüglich ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet. Regelmässige Operationen in einen Schwellenland durch "Stör"-Chirurgen ohne jegliche Nachprüfung und Evaluation der Wirksamkeit  und Nachhaltigkeit der Massnahmen sind unehtisch und nicht mehr zeitgemäss. Die "Entwicklungshilfe" die den Namen verdient muss wissenschaftlich nachweisen, dass sie einen Nutzen für die lokale Bevölkerung bringt! 

Und, mittlerweile haben wir mehr als die Hälfte des Landes und einen grösseren Teil der Kinder in unserem Vorsorge-Programm erfasst. Es gilt nun noch die Integration in unsere Software lückenlos zu implementieren. Damit können letztlich alle Hüften ind er Mongolei erfasst werden und es entsteht ein lückenloses Kataster des Leidens. Welch anders Land kann so etwas vorweisen?  

Alle Therapien werden nun neu von einer Person (Suvdaa Erdenetsogt) koordiniert und überwacht. Dies bringt eine Vereinheitlichung und weitere Verbesserung des eh schon hohen Therapiestandards.

Ein Besuch mit einem anderen Schweizer Hilfswerk (http://www.bayasgalant.ch) hat nicht nur gezeigt wie den Kindern aus armen Familien konkret geholfen werden kann, sondern öffnet auch Wege zu einer weitergehenden Kollaboration.

Wir sind nach einem wiederum sehr Ereignisreichen und erfolgreichen Aufenthalt in der Mongolei stolz auf das mittlerweile Erreichte und in freudiger Erwartung der kommenden Aufgaben! 

 

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