2017

Nach erstmals reibungsloser, aber schlafloser Anreise wurden wir bei überpünktlicher Ankunft nur beinahe am Flughafen abgeholt, konnten aber dank Devisenreserven und aktivem Autostopp das Zentrum von Ulaanbaator erreichen.

Nach problemlosem Flug über des gemütliche und entspannte Moskau, sind wir von einer ausnehmend netten Crew, auch Olga war diesmal von ausgesuchter Liebenswürdigkeit, in Ulan Bator angekommen.

Schatten der drei Musketiere

Im Anschluss an die Zeremonie werden Girls und Boys getrennt- Raoul, Stefan und Tulgaa überprüfen die Qualität der schallenden Radiologen am NCMCH inklusive der Gerätschaft.

Die gross angekündigte und schon angstvoll erwartete, mit orangen Tulpen geschmückte Kravatte von Raoul, entpuppt sich als absolut harmlos und völlig passendes Kleidungsstück für diesen grossen Tag.

Es sind die häufigen Fälle von sekundären Dysplasien, verursacht durch Infektionen im Hüftgelenk, die uns veranlasst haben, eine ausgewiesene Kapazität für pädiatrische Infektiologie in die Mongolei einzuladen.

Nicoles Einstand

Wunderbar ausgeschlafen erwachten wir kurz vor 8 Uhr in unserer Jurte. Verpasst hatten wir in unserem Murmeltierschlaf, dass um 4 Uhr in der Früh anscheinend an die Jurten Türen geklopft wurde um, falls gewünscht, Holz in den kleinen Ofen zu legen und die Jurte zu heizen.

 

Nach einem noch kurzen Abstecher zur grossen Chingis Khaan Statue, freuen wir uns auf das Wiedersehen mit Raoul und Stefan. Gemeinsam werden wir in den Terelij NP chauffiert, wo wir dann ohne unsere monolischen Freunden in den gemütlichen Jurten, die Nacht verbringen.

Nach mehrmaligen Änderungen der Agenda, die uns nicht mehr aus der Ruhe bringen, heisst es schlussendlich, dass wir um 5:30 frühstücken und dann um 6h vom Sum abfahren sollen.

Panne

für das SMOPProjekt ist der heutige Tag ein Meilenstein. Corinne und Madleina, gemeinsam mit unseren mongolischen Kolleginnen Suvdaa und Bayalag, haben heute einen Grundkurs für Hüftsonographie abgeschlossen. Das an sich wäre ja noch nicht so aufregend.

Bis zur Abzweigung von der asphaltierten Strasse war alles noch in Ordnung. Kuschelrocksongs, lustiges Gekicher, wunderschöne Landschaften mit Pferde und Kashmirziegenherden und ein noch gesprächiger Soyoloo, der uns netterweise mit seinem nicht 4x4 Hybrid chauffiert.

Mongolische Kulinarik

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