2017

...Siehe Abbildung...

Auf einer Abteilung im Kinderspital hägt diese Tafel mit smileys. Die Eltern kleben die unter den Namen der Ärtin die ihnen am besten gefallen hat: das ist feed back a la mongolie....

Die Ärtin aus dem Aimag, hunderte von Kilometern ist sie angereist, um am Refersherkurs teilzunehmen. Sie wurde zu recht augezeichnet weil Sie eine hervorragende Expertin ist. Auch ist Sie eine Sachverständige in Sachen "Hipfriendly swaddling".

Am Donnerstag hielt Michael Büttcher (Kinderinfektiologe Luzern) im Anschluss an das Hüftsonografie Repi den Infovortrag zum Septic Arthritis Projekt vor den TeilnehmerInnen ( ExpertInnen aus den Aimag Spitälern) sowie lokalen Radiologen und Laborantinnen.

Um der beeindruckenden Zeremonie am Nachmittag beiwohnen zu können, starten wir den heutigen Operationstag im frühen Morgengrauen. Die Operation wird inzwischen fast schon routinemässig durch Ganaa selbständig und makellos durchgeführt. Die Lernkurve macht uns selbst ein wenig stolz.

Freitagmorgen wurden wir von Bayalag im Kinderspital herumgeführt.

Tag 2 Refresher Kurs: Die TeilnehmerInnen (90% weiblich) geben NICHT auf! Schöggeli liegen parat und werden freudig konsumiert  - innert 3 sec sind alle weg, zu Thomas’ grossem Leidwesen...!  

Nach der ersten Euphorie folgt bereits wieder der erste Dämpfer. Trotz der perfekt durchgeführten Operation werden uns auch die mongolischen Grenzen wieder aufgezeigt. So lässt die Sterilität im Operationssaal zu wünschen übrig und die Disziplin beim Fettweisgips bleibt limitiert.

Heute wieder mal PR...Fernsehen. Soyloo schön wie immer und er übersetzt und die Dame fragt. Wie immer: ich mache einen Satz und die Mongolen, bzw. Soyloo spricht Bände...Aber alle waren glücklich, das sieht man ja auch auf dem Föteli...

36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hervorragende Referenten (Julia und Michael), eine Flut von "Schogolädli" und spannende Diskussionen hochmotivierter Experten aus dem ganzen Land, das war der Kurs am ersten Tag! Unglaublich sie habern zt tausende von Untersuchungen und Anreisekilometer hinter sich und sind weiter mit Herzblut dabei, super! 

Wir sind beeindruckt: von den statistisch zu erwartenden ca.1000 Kindern der Mongolei mit DDH (80`000 Geburten pro Jahr) kriegen wir mit konservativer Thereapie nun ca 990 geheilt! Von den restlichen 10, die eine chirugische Therapie brauchen, werden wiederum 8 geheilt. So blieben letztlich etwa zwei Kinder übrig, die einer grösseren Operation bedürfen: was für ein Erfolg! Und das in einem Schwellenland! Die Hüftdysplasie und seine Folgen ist bald eine Reminiszenz in der Geschichte in der Mongolei!

 

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