2016

Nach zwei Wochen in der Mongolei, vor dem Rückflug in die Heimat, ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Wir erlauben uns, das "top-down" zu machen.

Vor den Abschlussworten unseres Präsidenten möchten wir doch noch das gestrige Kontrastprogramm erwähnen.

Ja wir haben den schönsten Beruf den es gibt. Umso mehr schockieren uns solche Bilder. Eine offene oder manchmal auch abgestöpselte Kanüle wie diese, scheint hier das Eintrittsticket ins Spital zu sein.

aufmerksamen Lesern ist vermutlich nicht entgangen, dass die Wachsfiguren im Ponyhof von den Vertretern der aufschneidenden Zunft verfasst wurden. Da müssen wir Kinderärzte halt hintanstehen. Unser Tag besteht damit, die Brosamen zu veredeln...

aufmerksamen Lesern ist vermutlich nicht entgangen, dass die Wachsfiguren im Ponyhof von den Vertretern der aufschneidenden Zunft verfasst wurden. Da müssen wir Kinderärzte halt hintanstehen. Unser Tag besteht damit, die Brosamen zu veredeln...

Auf der postoperativen Visite liessen wir uns von bewegenden Füssen und lachenden Kindergesichtern begeistern und starteten dann guten Mutes in die ambulante Sprechstunde.

Nach einer Woche in Erdenet nun die ersten Tage in UB. Ein Teil der Gruppe besuchte die Spitäler 1, 2 und 3 in Ulanbataar.

Ganz überrascht, dass sie mit ihren 2 Koffern chirurgischen Gerätschaften ohne Pannen pünktlich angekommen sind, müssen unsere beiden Orthopäden noch müde schon die ersten Patienten trotz Sonntag beurteilen.

unser Basis-Ausbildungskurs ging heute zu Ende. Thema war unter anderem die überzeugend einfache Therapie von Hüftdysplasien.

Immer wieder werden wir konfrontiert mit mongolischer Logik, welche für uns alles andere als nachvollziehbar ist. Am meisten trifft uns ihre auf reine Äusserlichkeit beschränkten Hygienevorschriften. So darf die Geburtsabteilung nur mit Haube auf dem Kopf und Plastiküberschuhen betreten werden.

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