2015

Begonnen hat der Tag eher frustrierend.

...wie wahr!

(Unser unverbesserlicher, hier etwas nonchalanter Raoul beim übermitteln unseres credos.)

Beachte den Text auf dem slide: ein wort, und dazu das wichtigste ist auf der Reise abhanden gekommen: not, ultrasound not...

Unsere tapferen Chirurgen haben sich grossartig ins Team eingefügt. Schon am ersten Arbeitstag werden dutzende von Kindern untersucht, viele davon leiden unter den Folgen von bakteriellen Coxitiden.

Nach holprigem Tagesbeginn und ausgiebigem Frühstück wurden wir durch die überpünktliche mongolische Delegation zur wohlersehnten Arbeitsstätte gefahren. Selbst das UB-quitäre Verkehrschaos vermochte nicht den ersten orthopädischen Eingriff unserer Mission zu verhindern.

Die Interessenskonflikte hier in der Mongolei haben sich leider nicht verändert. Weiterhin werden uns täglich Babies in Zaum und Lederzeug präsentiert mit einem Bündel von Röntgenbildern und Medikamenten für die Förderung der Hüftreifung. Soweit ok.

Kein Kongress, kein Symposium - nein! Ein Seminar hat heute stattgefunden. Für radiologisch interessierte oder tätige Mediziner in der Kindermedizin haben wir heute viele Vorträge gehalten. Wir referierten in englischer, Dolmetscher übersetzten in mongolische Sprache.

Computer-Viren sind überall, vorallem in der Mongolei! Unser Tulga schützt sich mit entsprechender "steriler" Aufmachung. Nach seiner längeren Anstrengung zum Entscheid: "this computer is quasi dead!"

So gefährlich ist es bei uns...

Eindrücklich, ergreifend und faszinierend, was wir gemeinsam heute erlebt haben. Unsere mongolischen Kolleginnen und Kollegen haben uns für den ersten Arbeitstag eine Sprechstunde zusammengestelt, die uns verstummen liess.

schallen macht Spass

Alle kommen wir etwas geschafft, von all den To Do's die noch zu erledigen waren, am Flughafen Kloten an.

Ab jetzt kein Zurück

Der Autor vermutet, dass keines der Teammitglieder sich an die Gepäckvorschriften der mongolischen Einreisebehörde hielt und deshalb niemand mit seinem Koffer aus Moskau nach Ulaanbataar gereist ist. Man konnte der Aufforderung nicht folgen, ein Kind in Handflächengrösse zu verpacken.

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